KOMPASS-Therapie
Die neue Therapieform für Menschen mit Hunden

Es gibt keine "Problemhunde" - nur schwierige Situationen und Hundehalter, die nicht weiter wissen!
Seit einigen Jahren biete ich Verhaltenstherapien an und habe festgestellt, dass meistens eine Stunde der Beobachtung nicht ausreicht, um eine genaue Analyse des Problemverhaltens mit Mensch und Hund zu erstellen.
Aus diesem Grunde habe ich die neue Therapieform "Die KOMPASS-Therapie" entwickelt.
Warum Kompass?
Der Kompass zeigt uns den richtigen Weg anhand der vier Richtungen - Rangordnung, Bindung, Kommunikation, Vertrauen!
Sollten Sie sich mal verlaufen haben, wird es Ihnen Ihr Hund durch sein Verhalten anzeigen und mit meiner Hilfe, können Sie auch später wieder alleine den richtigen Weg finden.
Als Hundetrainer sehe ich meine Aufgabe in der Begleitung und Unterstützung von Hundehaltern, die Erziehungsschwierigkeiten mit ihren Hunden haben. Mit dieser Art der Therapie möchte ich die Position der Hunde und Menschen klar strukturieren und wieder ins Gleichgewicht bringen.
Bei dieser Art der Therapie mit den Hundehaltern, möchte ich eine stabile Rangordnung von Verständnis, Gefühl und Vertrauen erreichen, denn nur Zuhause werden die Grundlagen einer Beziehung gelegt.
"Erziehung" ist eher eine wissenschaftliche Disziplin, in der Praxis geht es für mich nicht um "Erziehung", sondern nur um "Beziehung", und zwar die zu den Hunden.
Im Gespräch mit den Hundehaltern, versuche ich darauf hinzuarbeiten, dass nicht die Hunde diejenigen sind die sich verändern müssen. Ziel meiner Arbeit ist es, dass die Hundehalter den Blick auf ihre Hunde, verändern können.
Oft verhalten sich Hunde, aus der Sicht des Menschen sehr "komisch" - nur wir Menschen können es nicht einordnen, deuten es als Verhaltensauffälligkeit und werten es als negativ und unangenehm!
Jedoch für jedes Verhalten gibt es eine Ursache!
Es ist meine Aufgabe, die Ursachen zu suchen und vor allem zu analysieren. Das heißt aber auch: Die Hundehalter müssen an sich arbeiten, sich verändern und entwickeln wollen. Auch wenn es manchmal sehr anstrengend erscheint.
Die Beobachtungsanalyse wird wie folgt aussehen:
Ich werde Sie Zuhause besuchen und in einem persönlichem Gespräch, mir einen ersten Eindruck über die vorhandenen Probleme zu verschaffen.
Nach einer 2,0 Stündigen Verhaltensanalyse bei Ihnen Zuhause, werde ich Aufgrund meiner intensiven Beobachtungen einen Trainingsplan erstellen. Natürlich werde ich Sie auch auf Ihrem Spaziergang begleiten.
Warum 2,0 Stunden?
Auf Grund meiner Erfahrung reicht es meistens nicht aus, eine 100 %ige Analyse zu geben, wenn man nur eine Stunde anwesend ist. Ziel ist es, dass ich das Mensch-Hunde-Team genau beobachten kann. Denn vielleicht verhält sich Ihr Hund in der ersten Stunde anders, als in der zweiten?
Danach werden wir zusammen den erarbeiteten Trainingsplan besprechen und ich werde Ihnen eine genaue Anleitung geben, mit der Sie selbständig mit Ihrem Hund arbeiten können.
Wenn die Beziehung Zuhause klar strukturiert und gefestigt ist, dann wird es im gemeinsamen Umgang einfacher werden.
Erfahrungsgemäß reichen ein paar Stunden aus, um sicher zu sein, dass die Besitzer das Training richtig umsetzen, um die Rangordnung, Bindung, Kommunikation, Vertrauen zu festigen, aufzubauen und das unerwünschte Verhalten zu minimieren oder gar abzustellen.
Bei welchen Problemen/Verhaltensstörungen kann "Die KOMPASS-Therapie" helfen:
- Angst, um Feinde auf Distanz zu halten oder das was Angst auslöst zu vertreiben.
- Reiz als Folge von Schmerzen, Frustration, Mangel, anhaltendem physischem Kontakt oder organischen Störungen.
- Die Beuteaggression, in der Jagdsituation, um Beute zu fangen und zu töten. Die Beuteaggression kann gegen den Menschen gerichtet sein, wenn der Hund nicht an Menschen sozialisiert wurde.
- Verteidigung des Territoriums.
- Mütterlich zur Verteidigung der Jungen bei säugenden und scheinträchtigen Hündinnen.
- Desorganisierte Aggression (Hyperaggression).
- Phobien/Angst vor Geräuschen, Menschen, Hunden, anderen Tieren, unbekannten Situationen, Objekten, wegen mangelnder Sozialisation (Deprivationssyndrom), wegen schlechter Erfahrungen.
- Trennungsangst (Symptome sind: Ängstlichkeit, an Besitzer kleben, infantile Zeichen, Zerstörungswut, z.B. an Möbeln kratzen und kauen, bellen, am eigenen Körper lecken, Appetitlosigkeit/Nahrung verweigern, urinieren, etc.).
- Panikattacken.
- Depressionen (der Hund will z.B. nicht mehr spielen und schläft viel mehr).
- Hyperaktivität (der Hund ist ausgesprochen aktiv ist und schläft wenig).
- Unsauberkeit (Kot- und Urinabsatz an unerwünschten Stellen).
- Störung der Nahrungsaufnahme (Fressen von Unrat, ungenießbaren Dingen, Fresssucht).
- Stereotypien/Zwangshandlungen (Schwanz jagen, Pfoten lecken oder beknabbern, Jagen von Schatten, etc.).
- Störendes Sexualverhalten (Besteigen von Personen, Tieren, Gegenständen, übermäßiger Sexualtrieb).
- Probleme beim Autofahren (Erregung, Angst, Erbrechen, Bellen, Jaulen, Verbellen aus dem Auto heraus).
- Senilität (der Hund ist langsam alt und verwirrt).
Hat ein Tierarzt organische Erkrankungen für das Vorliegen einer Verhaltensänderung ausgeschlossen, dann werde ich die Ursachen für das Verhaltensproblem mit Ihnen gemeinsam lösen.


