Sachverständige Stelle NRW / Geprüft durch PD Dr. Udo Gansloßer und Günther Bloch

Unsere Philosophie

Respekt & Vertrauen

Ohne Lob keine Motivation

Die Belohnung in Form von Leckerchen, Spielzeug oder streicheln ist ein unverzichtbarer Bestandteil in unserer Hundeerziehung.

Die Körpersprache lernen

Die menschlichen Leistungen auf diesem Gebiet sind bei weitem nicht so herausragend:

  • Wenn wir Angst vor einem Hund haben, bleiben wir stehen und starren ihn an - anstatt demütig zur Seite zu blicken
  • Wenn wir ihn nett finden, beugen wir uns über ihn und betatschen seinen Kopf – anstatt in die Knie zu gehen und seine Brust zu kraulen

Aus Hundesicht sind wir eine einzige große Bedrohung.

Wenn Sie sich mit dem Thema Körpersprache zwischen Mensch und Hund bisher noch nicht auseinandergesetzt haben, senden Sie vermutlich ständig verwirrende Botschaften an Ihren Vierbeiner.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Körpersprache gezielt einsetzen, um eine verständliche Kommunikation aufzubauen.

Konsequenz statt Gewalt

Konsequenz wird wohl sehr oft mit Härte oder Strenge verwechselt. Aber was meinen wir mit Konsequenz?

Konsequenz bedeutet:

  • Dauerhaftigkeit
  • Beharrlichkeit
  • Entschlossenheit
  • Stetigkeit
  • Festhalten an Regeln

Kindern kann man erklären, dass wir heute mal eine Ausnahme gemacht haben, den Hunden leider nicht!

In einem Hunde- und Familienrudel kann man die Beziehungen zwischen den einzelnen Mitgliedern gut erkennen. Jeder Vierbeiner möchte seinen Platz in einer Gruppe einnehmen und die Aufgaben erfüllen. Leider werden dem Hund durch Unwissenheit des Halters oft zu viele Aufgaben übertragen, womit der Hund dann überfordert ist. Dies kann zu Stress und Frustration führen.

Jeder Hund ist nicht gleich trainierbar

Jeder Hund ist individuell. 

Deshalb gibt es bei uns nicht nur "die eine Methode". Rassentypische Eingenschaften sowie Motivationsgrundlagen werden selbstverständlich beachtet und gefördert. 

Grenzen setzen gibt Sicherheit

Der Hund muss wissen, was er darf und was nicht. Kennt er seine Grenzen, können wir ihm wertvollen Freiraum gewähren. Dies bewirkt eine enge Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Leider wird in der Hundeerziehung oftmals die noch praktizierende Unterordnung angewandt. Dies lehnen wir aus gutem Grund ab. Der Hund lernt nicht nachhaltig unter Zwang. Stress verlangsamt oder verhindert den Lernprozess. Unsere Hunde haben natürliche Instinkte, diese sollte der Mensch respektieren. Da kann es auch mal vorkommen, dass sich unsere Hunde in eine Pfütze legen, ein Loch buddeln oder mit Artgenossen wild herumtoben und hin und wieder mal ungehorsam sein dürfen.

 

Auszug aus dem Buch "Wölfisch für Hundehalter"

Behauptet wird...

Wolfseltern erziehen ihre Kinder nur positiv und ohne Strafe. Schlechtes Verhalten wird nicht beachtet.

Fakt ist...

... Jungtiere lernen nicht nur durch positive Erfahrungen, sondern auch durch Verhaltenskorrekturen, die der jeweiligen Situation angepasst sind. Wenn sie die Erwachsenen nerven, gibt es sofort "etwas auf den Deckel". Das bedeutet aber nicht, dass die Kleinen ständig gemaßregelt werden. Der Grundtenor in einer Familie ist sozialfreundlicher Natur, was jedoch die Umsetzung gelegentlicher Verhaltenskorrekturen nicht ausschließt.

(Zitat Ende.. G.Bloch)

 

Wie setze ich aber die erforderlichen Grenzen, sodass diese mein Hund auch eindeutig versteht? Worauf muss ich achten, bevor ich eine Regel aufstelle? Welche Regeln sind sinnvoll, welche artgerecht? Wie kann mein Hund lernen, mit Frustration umzugehen? Wie schaffe ich es, eine respektvolle Bindung herzustellen?

  • So wenig Grenzen wie nötig, so viel Freiraum wie möglich
  • Respekt bekommt der, der ihn selber zeigt
  • Die richtige Entscheidung treffen, kann Leben retten

gegenseitig...

...respektieren

...vertrauen aufbauen

...eine Beziehung schaffen.

Dies führt zu einer guten Partnerschaft zwischen Mensch und Hund!

Unser Motto

„Hör auf Deinen Hund“

Erkenne die Bedürfnisse Deines Hundes, erfülle Deine Pflichten, baue eine Beziehung zu Deinem Hund auf, setze die Kommunikation hundgerecht um, dann wirst Du in Deinem Hund einen Partner finden, der Dir gerne und zuverlässig folgt – der ein „gut erzogener“ Hund ist!